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21.07.2018 - 01:52
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Weihnachtsgeschichte nach Matthäus
- De Chebuhrt Jesus -
vertellt von use Unkel Werner

Matthäus Kap 1 - Vers 18 - 25

Tour Chebuhrt von Jesus Christus kamm et ssou:
Sseine Mutta Maria was mit Josef vafrei-et,
ssa wuhn'nd owa nich tessamm'm un harrn noch nich tessamm'm eschlop'n.
Do wuhrd Mario schwanger von'n Hahlijen Chahste.
Jodef was 'ne rechtschaffenen Mann.
Ha woll ött nich inner Öffentlichkaht blohtstelln.
In aller Stille woll ha sseck von ött trenn'n.
Wie ha dat beschlut'n harr kamm tou ühne in Drome ne Engel Chottes un ssie farr ühne:
"Josef, Du Nohfohre Dowid's, teuf nich Deine Fru-e tou Deck te nühm'n.
Dat Kind, wat ött erwartet, is von'n Hahlijen Chaste, ött werd ne Ssuhn kreijen.
Chiff ühne den Nom'm Jesus.
Dat werd ssein Volk von aller Schuld befrei-en."
Damie erfüllt sseck, wat Chott duhr ssein'n Prophet'n vuhrherssejen latt:
"Eine Jungfrau erwartet ein Kind und bekommt einen Sohn, er wir Immanuel heißen.
Das heißt übersetzt:
Mit uns ist Gott."
Wie Josef uppwachede die ha dat, wat ühne de Engel von den Herrn uppetrochen harr.
Ha namm de Fru-e tou sseck, schlöaap owa nich mit ött, bet ött ssein'n Ssuhn tour Welt ebrocht harr.
Denn chaff ha ühne den Nom'm Jesus

Weihnachtsgeschichte nach Matthäus
- Die Geburt Jesus -

Zur Geburt von Jesus Christus kam es so:
Seine Mutter Maria war mit Josef verheiratet, sie wohnten aber noch nicht zusammen und hatten noch nicht zusammen geschlafen.
Da wurde Maria schwanger vom Heiligen Geist.
Josef war ein rechtschaffener Mann, er wollte sie nicht in der Öffentlichkeit blossstellen.
In aller Stille wollte er sich von ihr trennen.
Als er das beschlossen hatte, erschien ihm im Traum ein Engel Gottes und sagte zu ihm:
"Josef, du Nachfahre Davids, zögere nicht, deine Frau Maria zu dir zu nehmen.
Das Kind, das sie erwartet, ist vom Heiligen Geist.
Sie wird einen Sohn bekommen.
Gib ihm den Namen Jesus.
Er wird nämlich sein Volk von aller Schuld befreien."
Damit erfüllt sich, was Gott durch seinen Propheten vorhersagen liess:
"Eine Jungfrau erwartet ein Kind und bekommt einen Sohn, er wird Immanuel heissen, das heisst übersetzt: Mit uns ist Gott."
Josef erwachte und tat das, was ihm der Engel des Herrn aufgetragen hatte.
Er nahm seine Frau zu sich, aber er schlief nicht mit ihr, bis sie ihren Sohn zur Welt gebracht hatte.
Dann gab er ihm den Namen Jesus.

Weihnachtsgeschichte nach Matthäus
- De Stehrndui-er-
vertellt von use Unkel Werner

Matthäus Kap 1 - Vers 1 - 12

Jesus wuhrt in Betlehem, in Judäa chebuhrn, tour Teit det Könichs Herodes.
Do ssind Stehrndui-er ut'n Ost'n no Cherusalem ekum'm.
Ssa freucht'n: Wu is woll de Könich de Jud'n uppe Welt ekum'm?
Wei hout nämlich ssein'n Stehrn uppchohen ssahn un ssind ekum'm, ümme farr ühne hönne teknei-ene.
Wie Herodes dat höhrde, vafehrde ha sseck un mie ühne alle in Cherusalem.
Ha raap alle Uwapriesta un Schriftchelehrt'n sseinet Volkes tessam'm un freuch ssa, wu woll düsse Chistus cheburn was.
Ssa ssiehen farr ühne:
In Cherusalem, in Judäa. Ssou wuhrt et in'n Bouke det Prophetn vurher-essecht:
"Du Bethlehem in'n Lanne Juda, du bist nich de unbedui-endste unda den Städt'n in'n Lanne Juda.
Ut deck wert-emol de Anführer kuhm'm, de mein Volk Israel ass Hirte führn ssall."
Do raap Herodes de Stehrndui-er in Cheham'm tou ssek, freuch sse no den chenau-en Teitpunkt, an den de stehrn uppecho-en was.
Denn schickede ha se no Bethlehem un siieh:
Geht und erkundigt Euch überall nach dem Kind und falls ihr es findet, kommt zurück zu mir und berichtet mir alles, damit auch ich gehen und das Kind ehren kann."
No düssen Wuhrn det Könichs ssind de Stehrndui-er wei-er choh'n.
De Stehrn, den ssa in Ost'n ssahn harrn, chung ssah varuter, bet ha chenau uwa de Stie-e stohen bliew, wu dat Kind was.
Wie ssa den Stehrn duhrt sseijen, wührn ssa uwachlücklich vuhr Freude.
Sssa chingen in dat Hus un seijen dat Kind mit sseiner Mutta.
Ssa keni-ern hönne un be-ern dat Kind an, denn mokarn ssa ühre Schatztruhen upp un mokarn ühne Cheschenke:
Chold, Weihrauch un Myrrhe.
Inne Drohme wuhrd ühne den befuhl'l, nich wiehr no Herodes terrui-e tekehrn.
Dorümme wihldarn ssa vuhr de Terui-ekehr in ühre Land ahn'n andarrn Wech.

Weihnachtsgeschichte nach Matthäus
- Die Sterndeuter -
vertellt von use Unkel Werner

Jesus wurde in Betlehem, in Judäa geboren, zur Zeit des Königs Herodes.
Da sind Sterndeuter aus dem Osten nach Jerusalem gekommen, sie fragten:
Wo ist wohl der König der Juden auf die Welt gekommen?
Wir haben nämlich seinen Stern aufgehen sehen und sind gekommen um vor ihm nieder zu knien.
Als Herodes das hörte, erschrak er sehr und mit ihm alle in Jerusalem.
Er rief alle Oberpriester und Schriftgelehrten seines Volkes zusammen und fragte sie, wo wohl dieser Christus geboren worden sei.
Sie sagten zu ihm:
In Betlehem, in Judäa!
So wurde es im Buch des Propheten vorhergesagt:
"Du Betlehem, im Land Juda, du bist nicht die unbedeutendste unter den Städten im Land Juda.
Aus dir wird einmal der Anführer kommen, der mein Volk Israel als Hirte führen soll."
Danach rief Herodes die Sterndeuter im Geheimen zu sich, fragte sie nach dem genauen Zeitpunkt, an dem der Stern aufgegangen sei.
Dann schickte er sie nach Betlehem und sagte:
"Geht und erkundigt euch überall nach dem Kind und falls ihr es findet, kommt zurück zu mir und berichtet mir alles, damit auch ich gehen und das Kind ehren kann.
Nach diesen Worten des Königs sind die Sterndeuter weitergegangen.
Der Stern, den sie im Osten gesehen hatten, ging ihnen voraus, bis er genau über der Stelle stehen blieb, wo das Kind war.
Als sie den Stern dort sahen, waren sie überglücklich vor Freude.
Sie gingen in das Haus und sahen das Kind mit seiner Mutter.
Sie knieten nieder und beteten das Kind an, dann öffneten sie ihre Schatztruhen und machten ihm Geschenke:
Gold, Weihrauch und Myrrhe.
In einem Traum wurde ihnen dann befohlen, nicht wieder zu Herodes zurückzukehren.
Deswegen wählten sie für die Rückkehr in ihr Land einen andern Weg.