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20.11.2017 - 10:42
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Gedenksteine verunglückter Holzfäller - Karl Holz -
Lage und Geodaten des Gedenksteins - Karl Holz
Gedenkstein - Karl Holz

Der Stein steht im linken Wald, von der Strasse aus gesehen in Richtung Goseplack.

100 Meter oberhalb der Bremker Wiesen

N 51°37.170´
E 009°43.306´
Höhe 265 m ü. NN

Gedenkstein - Karl Holz
Gedenkstein - Karl Holz

Der Offensener Waldarbeiter Karl Holz verunglückte bei Waldarbeiten in Höhe der Bremker Wiesen am 13.05.1945.

Beim Fällen von sehr starkem Buchen-Altholz löste sich ein trockener dicker Ast aus der Krone und erschlug den Waldarbeiter auf der Stelle.

Helme waren damals noch nicht bekannt.

Der Familienvater aus Offensen wurde mit dem Pferdegespann aus der Oberen Brehmke nach Offensen geholt.

Gedenksteine verunglückter Holzfäller - Ernst Renneberg -
Gedenkstein - Ernst Renneberg
Gedenkstein - Ernst Renneberg

Dieser Stein in der Revierförsterei Verliehausen wurde in der Abt. 2307 zum Gedenken an Haumeister Ernst Renneberg aufgestellt, der an diesem Ort tödlich verunglückte. Die Lage ist oberhalb Verliehausen, nahe des Schäfersteines.

An einem heißen Augusttag arbeiteten zwei Waldarbeitergruppen, je zwei Arbeiter in Rufweite voneinander, den Windwurf von starkem Fichtenholz in der besagten Örtlichkeit auf.

Die ca. 1 FM starken Stämme hatten abgebrochene Kronen und standen 8-10 m lang als Reststück in der Landschaft.

Kolonne A mit dem Verunfallten war am Schälen der Fichten-Stammstücke und Kolonne B fällte weitere Bäume in einem entsprechenden Sicherheitsabstand.

Aus nicht nachvollziehbaren Gründen lief in dem Moment, in dem ein Baumstapel gefällt wurde, der Haumeister Renneberg in diese Richtung und wurde voll von dem Restbaum getroffen.

Er verstarb an der Unfallstelle.

(Diese Schilderung stammt von einem Arbeitskollegen der Rotte A (Augenzeuge)